Über mich

allana-kasperczyk-passfotos-3Seit dem ich denken kann, dreht sich meine Welt um Hunde und andere Tiere. Mit zwei Jahren entschied ich, dass ich mal Tierärztin werde, so ist das nun auch.

Ich lebe zusammen mit meinen Hunden und Katzen in Darmstadt und habe eine kleine Überweisungspraxis für Reproduktionsmedizin und Kardiologie.

Meine Freizeit gehört meinen Hunden. Ich züchte zwar nicht ausschließlich, jedoch auch zum “Eigengebrauch”. Das heißt, dass ich versuche, meinem hohen Anspruch auf gesunde und „alltagstaugliche“ Hunde gerecht zu werden.

Meine Liebe zum Irischen Wolfshund ist fast genauso alt, wie das Ziel, Tierärztin zu sein:
Ich kann mich noch erinnern, als ich das erste mal ein Wölfchen sah, es war Liebe auf den ersten Blick.
Dieser große majestätische Hund mit diesen sanften Augen und dem noch sanfteren Wesen!
Ich wußte gar nicht, dass dies ein Wolfshund war, denn ich vergaß, vor lauter Ehrfurcht und Faszination, zu fragen.

Der Traum von so einem Hund ließ mich nicht los, ich war vielleicht zehn Jahre alt.
Ein ganzes Jahrzehnt musste vergehen, bis es mir möglich war ein Wölfchen in mein Leben zu lassen.
Dies gestaltete sich schwieriger als ich dachte, denn 1997 begann mein Studium und meine kritische und strenge Einstellung zum Thema Zucht und Gesundheit einer Rasse, wurden durch tiefere Einblicke in Medizin und Tierhaltung vielleicht noch etwas unumstößlicher.

Auch mein Bedürfnis, nur dort einen Hund zu kaufen, wo ich das Gefühl hatte, dass es ausschliesslich um die Hunde und deren Wohlbefinden geht, machte die Suche schwieriger.

Endlich fand ich eine Züchterin, die meine Einstellung teilte, ehrlich genug war, alles offen anzusprechen und keinen Hehl aus der mangelnden Langlebigkeit und Gesundheit dieser Rasse machte.

Doch eine weitere Hürde tat sich vor mir auf:
Beim Besuchen des Wurfes fand ich alle Welpen bezaubernd, aber “mein” Hund war nicht dabei. Mir wurde klar, dass ich nach einem bestimmen Hund suchte, ohne einen Funken Ahnung zu haben, wie dieser Hund sein sollte.
Ursprünglich war ein dunkler Sommer-Rüde in Planung.

Irgendwann, ganz unerwartet, war sie da:
Sie lief mir beim Besuch des neuen Wurfes von Frau Höfer, mit der ich mich über die Zeit OLYMPUS DIGITAL CAMERAangefreundet hatte, einfach entgegen und setzte sich auf meinen Fuß, um mich gegen alle Anstürme ihrer Geschwister zu verteidigen. Die Message war klar: dieser Mensch ist mir!

Von Anfang an, war diese Magie da, die auch heute noch, lange Jahre nach ihrem Tod, besteht.
Irgendwann war auch klar, dass Triskell, so hatte ich sie genannt, in vielen Dingen so wertvoll für die Rasse war, dass ihr Erbe in die Rasse einfliessen musste.
Seit dem züchte ich auf meine eigensinnige Weise Irische Wolfshunde.